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Archiv 2002

Norwegenfreizeit

Freitag, 19.Juli

Um 12.00 Uhr starteten wir mit ein paar Autos nach Burgsteinfurt, wo wir dann um 15.00 Uhr zusammen mit den Steinfurtern losfuhren.

Auch wenn wir eigentlich alle froh waren ohne unsere Eltern nach Norwegen zu fahren, war vielen von uns ziemlich komisch, denn wir haben die Steinfurter, mit denen wir nun zwei Wochen zusammen sein sollten, noch nie gesehen.

Mehrere kannten sich schon von früheren Freizeiten, aber viele fuhren auch zum ersten Mal mit. Während der ca. 22-stündigen Fahrt, inkl. einer Fährfahrt und ein paar Kühen auf der Straße (kurz vorm Ziel), lernten wir uns ein wenig kennen.


Samstag, 20. Juli

Am Samstagmittag, endlich in unserem Haus angekommen, verteilten wir unter uns die Zimmer und erkundeten die Umgebung. Es gab einen Trimm – Dich - Pfad, ein Volleyballfeld, das fast immer unter Wasser stand oder schlammig (Maren, du sahst auch mit dem ganzen Schlamm immer total super aus), ein Fußballplatz und in etwa 100 Meter Entfernung einen See. Der anliegende Wald war auch toll, dort gab es riesige Ameisen, die sich auch schon mal ins Haus verliefen, aber auch Elche.

Da alle von der Reise sehr erschöpft waren gab es um 22 Uhr Bettruhe.



Sonntag, 21. Juli

Am nächsten Morgen weckte uns der Küchendienst, den es jeden Tag gab und den jeder einmal machen musste, um 8.30 Uhr, damit wir pünktlich um 9.00 Uhr beim Frühstück waren.

Da wir noch nicht ganz so fit waren beschlossen wir den Tag ruhig anzugehen und nicht viel zu machen. Leider regnete es am Sonntag, aber da das Haus so toll war (es hatte einen Billardtisch, eine Tischtennisplatte und einen schönen Aufenthaltsraum, in dem wir wunderbare Feten feierten) machte das nicht so viel aus.

Nun verliefen die Tage fast alle gleich: wir nutzten unsere Freizeit, genossen supertolles Essen, das wir hauptsächlich Christa und Manni verdankten, machten eine Lagerfahne und hissteten diese, bemalten Tassen, Bilderrahmen und T-Shirts oder batikten. Auch Tischtennis-, Billard- und Fußballturniere wurden ausgetragen.

Wir feierten drei Geburtstage; den von Jupp, Christoph, der Allen Eis spendierte, und den von Michaela.

Manche machten auch eine Kanutour. Die erste war ganz o.k., aber auf der zweiten hat es dann so schlimm geregnet, dass alle völlig durchgeweicht mitten in der Nacht wiederkamen.

Mittwoch machten wir „Wetten dass ... !€“Jede Gruppe (7 Pers.) dachte sich fünf verschiedene Wetten aus. Von den Wetten der anderen Mannschaft musste man zwei streichen. Wolfi und Kerm (die die Idee und alles organisiert hatten) fingen dann nach einer Viertel Stunde, in der wir alles ausprobieren konnten, an zu moderieren. Nicht nur bei den Wetten (18 m Kleiderkette, 500 g Blaubeeren suchen, Äpfel aus dem Wasser holen oder durch pusten Schokolade aus Mehl holen) hatten wir großen Spaß, sondern auch bei den Einsätzen: mit Klamotten in den See springen (auch wenn viele nur kurze Sachen anhatten J), die Küche putzen (hatte Christa endlich mal weniger zu tun und konnte sich ausruhen), eine Andacht vorbereiten (die übrigens alle klasse waren) oder halt das Tischtennisturnier organisieren

Am Samstag, den 27. Juli spielten wir gegen ein paar Norweger Fußball, aber da es leider sehr wenige waren spielten in der Mannschaft zum Schluss mehr Deutsche als Norweger. Am Abend war dann das „Bergfest“ angesagt. Schade war nur, dass keine richtige Stimmung aufkam und hinterher ca. 10 Leute Karten gespielt haben. Am nächsten Tag gab es dafür ein Brunch, da wir alle lange wach blieben.

Am Montag fuhren wir morgens nach Lillehammer (ungefähr 1 ½ Std. entfernt von uns) guckten uns dort die Olympiaschanze und die Stadt an und fuhren nachmittags wieder zurück. In der zweiten Woche guckten wir die Filme, die wir noch nicht gesehen hatten, beendeten unsere letzten Turniere, lösten die restlichen Wetteinsätze ein und bereiteten die Lagerhochzeit am Donnerstag vor.

Donnerstag, 1. August

Am Donnerstag war es endlich soweit und die lang ersehnte Lagerhochzeit fand statt! Um halb vier trafen sich alle beim „Standesamt“ und sahen zu, wie die vier Paare, die heiraten wollten zuerst ihre Prüfungen ablegten.
Das Ja-Wort gaben
Tobi Stein und Mareike Neuenfeld
Maren Wierling und Pierre Hartwig
Tobi Klatt und Conny Schoop
Wiebke Schmalz und Bernd Althoff

Die Trauzeugen durften die vorher selbst gemachten Trauringe überreichen.

Nach dem Standesamt gab es eine tolle Hochzeitsfeier mit Kuchen, abends Hamburgern und in der Nacht eine große Party.

Am Freitag machten wir uns für die Abfahrt am Samstag bereit. Geplant war, dass Fred uns mit seinem Bus um 15 Uhr abholen sollte, aber da er schon um halb neun um die Hausecke kam, fuhren wir dann gegen 11 Uhr los und erreichten mittags Oslo. Wir durften uns bis halb sechs zu dritt die Stadt angucken.

Von 18 – 7.30 Uhr waren wir dann auf der Fähre und hatten super viel Spaß. Im Bus kürten wir dann noch die Kultfigur (Thomas Galler), den Leiter (Matze/ Zecke) und das Pärchen der Fahrt (Gisela und Markus M). Gegen 19.30 Uhr kamen wir wieder in Burgsteinfurt an und waren dann um 21 Uhr zu Hause.

Auch wenn man (am meisten Pierre) öfter (vor allem von Andy) hörte: nächster Klodienst ist deiner/ euer! J war es eine super Freizeit.

Als wir uns am Sonntag trennen mussten, waren alle sehr traurig, aber spätestens beim Nachtreffen sehen wir uns (hoffentlich) alle wieder!



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